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Ausbildung, Qualifikation und Anforderungen


Die Ausbildung zum Maurer ist schon sehr vielfältig und hochwertig, vor allem wenn man mit früheren Jahren vergleicht. Aber durch die ständige Innovation im Baugewerbe wurde es auch notwendig, das Wissen und die Tätigkeiten des Maurers auf ein höheres Niveau zu bringen. Das bringt für Sie als Kunde vor allem die Gewissheit, dass Ihr Auftrag nach bestem Wissen und vor allem perfekt und sorgfältig ausgeführt wird. Dem entsprechend umfangreich ist sein Aufgabengebiet.

Die Ausbildung zum Maurer beträgt in der Regel drei Jahre, wobei er im Lehrbetrieb selbst und in der Berufsschule eingesetzt wird. Im Anschluss daran muss eine theoretische und praktische Prüfung abgelegt werden. Dabei werden fachspezifische und mathematische Fragen gestellt. Überhaupt ist das Rechnen und auch die Geometrie ein extrem wichtiges Gebiet, in welchem der Maurer intensiv geschult wird.
Ziel der Ausbildung ist nicht nur die Vermittlung umfangreichen Wissens im Beruf des Maurers, sondern auch die Entwicklung und Festigung der Persönlichkeit. Selbstsicherheit und Selbstvertrauen, Eigenständigkeit, Zuverlässigkeit, Konflikt-, und Teamfähigkeit werden ebenso gelehrt. Der Auszubildende soll später fähig sein, mit Mitarbeitern, Vorgesetzten und Kunden effektiv zu kommunizieren, um beste Resultate zu erzielen.

Der gelernte Maurer kann sich später zum Polier, Bauleiter oder auch Architekt weiterbilden. Während seiner Ausbildungszeit ist er hauptsächlich im Hoch-, und Tiefbau aktiv und hat die Möglichkeit, sich zudem fundierte Kenntnisse, beispielsweise auf dem Gebiet der Isolierung und Schalldämmung, aber auch der Verlegung von Stahlbetondecken anzueignen.
Nicht jeder kann Maurer werden. Wichtig ist es, dass die Person gesund und absolut schwindelfrei sein sollte. Vor allem auf Großbaustellen ist dies sehr wichtig. Neben einer gewissen körperlichen Robustheit werden außerdem Geschicklichkeit und Sorgfältigkeit erwartet.

Vorausgesetzt wird mindestens ein Hauptschulabschluss. Höhere Schulabschlüsse sind natürlich von Vorteil, vor allem auch für die spätere Weiterbildung. Die Ausbildung zum Maurer ist oft der Grundstein für den Einstieg in einen höherwertigeren Beruf oder für die Aufnahme in die Berufspädagogische Akademie. Selbst der Sprung in die Selbständigkeit wird durch den erfolgreichen Abschluss einer Maurerlehre möglich gemacht. Das ist auch das Besondere an diesem Beruf, der sehr viele Möglichkeiten und Optionen zulässt. Im Bundes-, Landes- und Gemeindedienst findet der Maurer oft eine sehr sichere Anstellung.


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